Die Insel, zu der uns das Schiff brachte war leicht bewaldet und von wundersamen Lebewesen bewohnt. Hier und da fanden wir von Energie durchströmte Kristalle vor, die einfach so aus dem Boden ragte.
Canas, unser machtbesessener Hexenmeister war gierig nach der Macht, die die Kristalle ausstrahlten und in einem Anfall von Machtbesessenheit rannte er sogleich in den Wald um sich an den hilflosen Tieren zu vergehen.
Schockiert konnten wir nur zusehen, nicht in der Lage einzugreifen. Als Canas aus dem Wald wieder hervorkam, schien er wieder der Alte zu sein. Zwar murmelte er immer wieder von einer Macht, aber welcher Hexer tut das nicht. Wir gingen also weiter und kamen schon bald an ein merkwürdiges Gebilde, was aus dem Boden ragte. Eine Öffnung führte in das Gebilde hinein und am Eingang wurden wir freundlich von zwei Wachen empfangen. Zu unser aller Verwunderung sprachen sie unsere Sprache und so vermuteten wir nichts Böses und folgten dem langen spiralförmigen Weg in das Gebäude.
Unten angekommen staunten wir nicht schlecht. Ein riesiger Raum vom Licht durchströmt offenbarte sich uns. Überall ragten Kristalle aus den Wänden und der Decke und viele verschiedene Völker tummelten sich in den Hallen.

Zu unsrer aller Freude fand Nelor schon bald einen freundlichen Einwohner, der sich bereit erklärte, uns durch die Exodar – so nannten sie ihr Raumschiff – zu führen. Noch nie zuvor hatten wir ein Raumschiff gesehen. Es war größer und mächtiger als jeder Gnomenerfindung die uns je unter die Augen gekommen war und stand den schönsten Gärten Darnassus’ in nichts nach. (Glitzern und Glänzen, Kristalle und Farben, genau das richtige für einen Zwerg)

Gildentreffen am 28.1.07


Lang war er her, seit die tapferen Streiter Yseras zusammen kamen. Viel Übel hatte sich in der Welt breit gemacht und mit der Öffnung des dunklen Portals hatten wir alle noch mehr zu tun als sonst.
Doch gingen Gerüchte um ein neues Volk umher, dass in unserer Welt Zuflucht gesucht hatte. Gemeinsam zogen wir also los, das Geheimnis um das neue Volk zu lüften und sie bei uns in Yseras Namen willkommen zu heißen.

Wir trafen uns zunächst in Auberdine. Eigentlich hatten wir vor, sofort weiter zu reisen, doch da wir uns so lange nicht mehr gesehen hatten, zögerte sich unsere Abreise merklich hinaus. Wir machten es uns an einem gemütlichen Lagerfeuer bequem und genossen das Beisammensein der Gruppe, lauschten den Erzählungen von neuen Abenteuern die wir alle so erlebt hatten und verbrachten einen nette Zeit zusammen.
Nach einigen Stunden, die Sonne war schon am Horizont versunken, beschlossen wir uns auf den Weg zu machen. Einheimischen zur Folge gab es ein Schiff, das die Insel der Fremden ansteuerte. Wir folgten dem Rat der heimischen Elfen und begaben uns gemeinsam an den äußersten Steg. Schon nach kurzer Zeit kam ein Schiff herbei gefahren. Es war anders als alle Schiffe die wir vorher gesehen hatten. Ein helles, schlankes Schiff mit geschwungenen Treppen und weißen Segeln trug uns nun über das Meer, einer neuen Welt entgegen.

 

 

 


Ihr Herrscher war ein Wesen aus reinem Licht und schien völlig aus Energie zu bestehen. Wie alle huldigten ihm und hießen ihn und sein Volk in Yseras Namen bei uns willkommen…. Alle, bis auf Canas. Er konnte der Macht, die das Wesen in sich trug leider nicht widerstehen und wurde aus der Exodar verbannt, nachdem er versucht hatte die Macht in sich aufzunehmen.

Peinlich berührt von dem Zwischenfall entschuldigen wir uns und ließen uns von unserem Führer ins Gasthaus bringen. Da der Abend schon weiter fortgeschritten war als wir erwartet hatten, verabschiedeten wir uns voneinander und versprachen uns, bis zum nächsten Treffen nicht ganz soviel Zeit verstreichen zu lassen.

Gez.
Goigan T. Silberhammer

Bei der Führung sahen wir wundersame Dinge. Sich bewegende Bilder von Dämonen, eine Halle voller Kristalle und zu guter Letzt durften wir sogar zu ihrem König vortreten.